Martin Krake
Aktfotograph

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Über Martin Krake

Die Anfänge: jünger als die Models
Als ich 1986, im Alter von 16 Jahren, meine erste Spiegelreflexkamera kaufte, ahnte ich noch nicht, wohin mich mein neues Hobby führen würde. Ich setzte damals meine künstlerischen Ideen in Landschaftsfotos um, ehe ich mich wenig später mit Stillleben in Schwarzweiß und damit auch erstmals mit künstlicher Beleuchtung befasste.

Nun gilt die Aktfotografie unter ambitionierten Amateurfotografen als eine Art Königsdisziplin, an der sich jeder irgendwann einmal versucht. Natürlich reizte auch mich dieses schwierige Gebiet, und meine ersten Versuche machte ich bereits 1989, wiederum in Schwarzweiß. Das Ergebnis war für den Anfang durchaus überzeugend, und die Anerkennung, die ich fand, ermutigte mich, damit weiterzumachen - mit Modellen, die zu dieser Zeit noch größtenteils älter waren als ich.


Von Kunst zu Pin-up
Die folgenden Jahre brachten eine Verfeinerung meines Stils und achtbare Erfolge bei Wettbewerben und Ausstellungen. Allerdings hatte ich schon lange das Ziel, mit künstlerischer Aktfotografie meinen Lebensunterhalt zu verdienen, und in dieser Richtung waren die Erfolge leider nicht so groß. Ich habe lange gebraucht, um mir darüber klar zu werden, dass künstlerische Aktaufnahmen in Schwarzweiß zwar allgemein sehr bewundert werden, aber leider nicht genug Geld einbringen, um davon leben zu können, bei mir genauso wenig wie bei anderen Fotografen. Zudem wurde nach dem Abitur in 1989 und der Beendigung des Zivildienstes im folgenden Jahr die Frage der beruflichen Orientierung immer dringender.

Natürlich wollte ich etwas mit Fotografie machen, aber an einen der wenigen Studienplätze im Fach Fotodesign heranzukommen, wollte mir trotz mehrfacher Bewerbung nicht gelingen. Eine handwerkliche Ausbildung als Fotograf schien mir wenig sinnvoll, da ich es inzwischen selbst schon so weit gebracht hatte, dass ich dabei nicht mehr viel zu lernen gehabt hätte. Dadurch bin ich bis heute reiner Autodidakt. Allerdings sehe ich das inzwischen nicht mehr als Nachteil an, obwohl ich mit einer fundierten Ausbildung mein heutiges Niveau im handwerklich-technischen Bereich sicherlich weitaus schneller erreicht hätte.

Da die diversen Nebenjobs, von denen ich seinerzeit lebte, sowie ein aus Verlegenheit begonnenes Studium in den Fächern Kunstgeschichte und Germanistik auf die Dauer auch nicht so spannend waren, entschied ich mich 1995 schließlich schweren Herzens, auf eher kommerziell orientierte Farbaufnahmen im Pinup-Stil umzusteigen, um meinen Traum, vollprofessioneller Aktfotograf zu sein, doch noch umsetzen zu können.


Kein Künstler, sondern ein kreativer Produzent
Ich konnte jedoch bald feststellen, dass dieser Wechsel meine Kreativität durchaus nicht einschränkte, denn auch bei solchen Aufnahmen hat man sehr viele Möglichkeiten, seinen eigenen Stil herauszubilden und künstlerisch-kreative Ideen umzusetzen. Hinzu kam der wachsende Erfolg bei der Vermarktung meiner Aufnahmen, der mir auf anderem Weg viel größere Freiräume gab: Dadurch, dass es kein kostspieliges Hobby mehr war, sondern ein mehr und mehr gewinnbringendes Geschäft wurde, konnte ich viel häufiger und mit viel größerem Aufwand als bisher arbeiten. Die zunehmende Routine ermöglichte es mir, souveräner mit technischen Schwierigkeiten umzugehen, Fehler zu vermeiden und meinen Blick für das fertige Bild zu schärfen.

Die stetige Perfektionierung, die wohl nie ganz abgeschlossen sein wird, macht mir sehr viel Spaß: Man kann sich immer nur dann weiter entwickeln, wenn man mit dem bisher Erreichten nie vollkommen zufrieden ist. Während der drei Jahre, in denen ich im journalistischen Bereich bei einer lokalen Stadtillustrierten tätig war, baute ich parallel meine Tätigkeit als Fotodesigner auf semiprofessioneller Basis immer weiter aus. Seit 1999 schließlich bin ich vollprofessionell in der Aktfotografie tätig.

Heute betrachte ich mich zwar nicht mehr als Künstler, sondern eher als kreativer Produzent, der aber seine Freiräume nutzen kann, um eigene Ideen umzusetzen und einen persönlichen Stil herauszubilden. Dabei arbeite ich ausschließlich auf der Basis freier Arbeit, also ohne Auftraggeber, und biete immer nur die fertigen Bilder an. Ich schätze die Freiheit, die mir dieses Prinzip bietet, weil ich dabei nur mir selbst verpflichtet bin.


Internet und Video
Bereits 1998, als das Medium Internet in Deutschland noch sehr neu war, ging ich mit einer ersten Galerie im Internet online, zunächst unter der Domain kassandra de, später bellaragazza de. Innerhalb weniger Jahre gehörte mein Angebot zu den angesehensten deutschen Erotikseiten. Ein großes Hindernis bei der Vermarktung waren allerdings die deutschen Jugendschutzgesetze, die für Erotik-Angebote im Internet eine komplizierte Altersverifikation vorschreiben. Dieses Verfahren wird von Internetnutzern außerhalb Deutschlands kaum akzeptiert, so dass ich lange Zeit fast nur deutsche Kunden hatte.

Um das zu ändern, ging ich Ende 2002 unter dem Namen Victor Lindenborn und mit der Webseite www victorlindenborn com auf den internationalen Markt. Die äußerst restriktiven Gesetze in Deutschland zwangen mich dazu, dieses Pseudonym zu verwenden. Nach meinem Umzug nach Wien in Österreich im Dezember 2003 konnte ich dieses Versteckspiel endlich aufgeben und meine Arbeiten wieder unter meinem eigentlichen Namen veröffentlichen.

Außerdem habe ich im Jahr 2003 mit der Produktion von Videos begonnen. Die Idee dafür hatte ich schon länger, aber da ich selbst nicht mit einer Filmkamera umgehen kann, gab es lange Zeit keine Möglichkeit, sie zu realisieren. Dies änderte sich erst, als ich Anfang 2003 ein Angebot für eine Kooperation von einem professionellen Kameramann, Marek Rosenberg aus Berlin, bekam. Marek begleitete mich erstmals auf meiner Reise nach Spanien im Mai 2003 und kümmerte sich auch um eine professionelle Postproduktion des Filmmaterials, so dass ich von nun an in der Lage war, auch Videoaufnahmen zu zeigen, die in der Qualität meinen Bildern nicht nachstehen.


Nur das Beste ist gut genug!
Natürlich verlangt ein hervorragendes Ergebnis auch besonders gute Voraussetzungen: Bei der Wahl meiner Modelle bin ich so anspruchsvoll, dass es manchmal an Gemeinheit grenzt. Wichtig ist mir eine natürliche, selbstbewusste Ausstrahlung und eine gute und harmonische Figur ohne Einsatz von Silikonpolstern und anderen Manipulationen. Und die Zusammenarbeit mit einer professionellen Visagistin ist absolut unverzichtbar, wenn man auf diesem Niveau arbeiten möchte.

Besondere Bedeutung hat aber immer auch die Auswahl der Location, weil sie die Atmosphäre der Bilder ganz entscheidend beeinflusst. Und auch da ist nur das Beste gut genug, denn schließlich soll es später nicht alltäglich oder gewöhnlich wirken. Ich arbeite sowohl in Innenräumen mit Kunstlicht als auch draußen sehr gerne.

Es sind völlig unterschiedliche Anforderungen: Bei Innenaufnahmen kann man das Licht durch den Einsatz von Blitzlampen ja vollkommen selbst bestimmen und sehr bewusst und präzise setzen, während man sich bei Außenaufnahmen den Gegebenheiten anpassen und sie möglichst geschickt und flexibel umsetzen muss. Das gilt sowohl für das Tageslicht, das man ja durch die Standortwahl und den Einsatz von Aufhellern nur sehr begrenzt beeinflussen kann, als auch für die speziellen Möglichkeiten der jeweiligen Location, die ebenfalls weitaus vielfältiger, aber dadurch auch komplizierter als bei Innenaufnahmen sind.

Kontakt

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Anschrift Martin Krake

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Österreich
Ansprechpartner Martin Krake
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Web www.martinkrake.at

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