«Hack»: Die ideale Schriftart für Quelltext

Die Lesbarkeit von Text ist ein wichtiger Grund, sich für oder gegen eine Schrift zu entscheiden. Bei der Darstellung von Quelltext sind die Massstäbe jedoch ganz andere. «Hack» erfüllt diese und macht sie zu einer idealen Schriftart für Programmierer.

Wer Anwendungen programmiert oder Websites auszeichnet, muss genau wissen, welches Zeichen wo steht. Während sich aus einem Wort ergibt, ob ein grosses I oder ein kleines L gemeint ist, ist es bei einem Quelltext nicht ersichtlich.

Eindeutige Zeichen und klares Schriftbild

Daher ist es bei der Darstellung von Quelltexten wichtig, dass jedes Zeichen eindeutig zu erkennen ist. Bei der Schriftart «Hack» erkennt man auf Anhieb den Unterschied zwischen grossem I, der Ziffer 1 und kleinem L sowie zwischen Null und grossem O.

Dazu kommt, dass es geringe Kontraste bei den Strichstärken gibt sowie grosse x-Höhen. All das sorgt dafür, dass der dargestellte Quelltext gut lesbar ist.

Vier Schnitte und je 1.500 Zeichen

Die «Hack» ist in vier Schnitten vorrätig. Neben «Regular» gibt es «Oblique», «Bold» und «Bold Oblique». Jeder Schnitt enthält über 1.500 Zeichen und deckt eine Vielzahl an Sprachen ab. Unter anderem werden das griechische und kyrillische Alphabet sowie das erweiterte lateinische Alphabet unterstützt.

Da Quelltext in der Regel auf dem Bildschirm dargestellt wird, ist bei der «Hack» besonders auf die Lesbarkeit auf Monitoren geachtet worden. Auch bei sehr kleinen Schriftgrössen ist hier eine gute Lesbarkeit gegeben.

Kostenlos verfügbar

Da es sich bei der «Hack» um ein Open-Source-Projekt handelt, kann die Schrift kostenlos heruntergeladen und auch für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Ausserdem stehen auch die Quelldateien der Schrift zur Bearbeitung zur Verfügung.

Auf der Website gibt es zudem einige Beispiele, wie die Schrift im Einsatz aussieht. So kann sich jeder selbst ein Bild von der «Hack» machen.

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