Apple stellt Aperture ein

Apple Aperture (Programmsymbol)
Apple Aperture (Programmsymbol)

Apples Foto-Entwickler «Aperture» wird nicht mehr weiterentwickelt, Nutzer sollen auf die neue App «Fotos» umsteigen. Adobe freut sich jedoch schon auf neue Kundschaft.

Wie Apple der Webseite «The Loop» mitteilte, soll die Entwicklung der professionellen EBV-Anwendung Aperture eingestellt werden. Bestehende Aperture-Archive sollen sich dann in den «iPhoto»-Nachfolger «Fotos» übertragen lassen.

Von Lightroom verdrängt

Aperture wurde im Oktober 2005 vorgestellt (dasauge berichtete) und kostete damals 479 Euro. Keine drei Monate später konterte Adobe überraschend mit einer ersten Vorabfassung von «Lighroom», das im Folgenden Apple die Butter vom Brot nehmen sollte – der Preis bröckelte bis heute auf rund 70 Euro. Neue Funktionen kamen zuletzt immer spärlicher, die letzte Vollversion liegt viereinhalb Jahre zurück.

«Fotos»

«Fotos» kommt mit OS X 10.10 (Yosemite) für Macs und iOS 8 für Mobilgeräte im Herbst. Es wird jedoch erwartet, dass es weiterhin eher die iPhoto-Zielgruppe bedienen soll und den professionellen Ansprüchen der Aperture-Kundschaft daher nicht genügen wird. Adobe will hier jedoch in die Bresche springen und Aperture-Anwender bei Lightroom willkommen heissen. Hierzu kündigt der Konkurrent in seinem Blog an, interessierten iPhoto- und Aperture-Kunden bei der Migration auf die hauseigenen Lösungen helfen zu wollen, ohne jedoch hierbei konkret zu werden.

Andere Profi-Anwendungen wie Logic Pro and Final Cut Pro sollen nicht auf dem Prüfstand stehen und weiterhin mit neuen Versionen versorgt werden.

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