Aperture zu Lightroom

Adobe buhlt um Aperture-Nutzer

Adobe Photoshop Lightroom (Programmsymbol)
Adobe Photoshop Lightroom (Programmsymbol)

Das baldige Ende von Apples EBV-Lösung Aperture nimmt Adobe zum Anlass, Nutzer zum Umstieg auf die hauseigene Anwendung Lightroom zu bewegen. Den komplizierten Vorgang erklärt ein Umstiegsführer.

Den nicht ganz unkomplizierten Umstieg von Aperture auf Lightroom beschreibt Adobe nun in einem sechsseitigen, nur englischsprachigen PDF-Dokument. Die Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie man bislang mit Aperture verwaltete Bilder mitsamt Metadaten und Einstellungen exportiert und in Lightrooms Obhut übergibt. Einige Informationen wie Gesichtserkennung, örtliche Zuordnung oder Farbetiketten bleiben hierbei allerdings auf der Strecke, ebenfalls werden Diaschauen, Fotobücher und Webseiten nicht übernommen und die iCloud-Synchronisation fehlt.

Wem der Vorgang zu kompliziert ist, kann jedoch auch noch auf ein entsprechendes Werkzeug warten, das Adobe versprochen, aber bislang nicht fertiggestellt hat. Die Lücke füllt solange auch das Drittanbieter-Werkzeug «Exporter For Aperture», für das jedoch nicht eben günstige 13,99 Euro im AppStore zu berappen sind.

Lightroom

Adobe Photoshop Lightroom gibt es als eines von wenigen Adobe-Programmen noch zu kaufen (129,15 Euro), wird aber vorzugsweise zusammen mit Photoshop CC im «Creative Cloud Foto-Abo» für 12,29 Euro im Monat angeboten.

Aperture

Apple hatte im Juni die Einstellung der Entwicklung von Aperture angekündigt (dasauge berichtete). Es soll – ebenso wie iPhoto – von der Anwendung «Fotos» abgelöst werden, die mit OS X 10.10 (Yosemite) für Macs und iOS 8 für Mobilgeräte im Herbst erscheinen soll.

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